Manege frei – Ferienspiele Breuna 2026

Vom 20. bis 24. Juli 2026 verwandelte sich die Mehrzweckhalle in Wettesingen in eine große Zirkusmanege. 67 Kinder, 14 jugendliche Betreuerinnen und Betreuer und jede Menge Ideen sorgten bei den Ferienspielen der Gemeinde Breuna für eine Woche voller Bewegung, Fantasie, Mut und gemeinsamer Erlebnisse.

Die ganze Truppe auf einem Bild

Erst ausprobieren – dann entscheiden

Bevor es an die große Abschlussaufführung gehen konnte, durften die Kinder zunächst herausfinden, was überhaupt zu ihnen passt.

In verschiedenen Workshops lernten sie die unterschiedlichen Bereiche des Zirkus kennen: Jonglage, Akrobatik, Zauberei, Clownerie und Moderation. Dabei ging es zunächst gar nicht darum, etwas besonders gut zu können. Die Kinder konnten ausprobieren, beobachten und entdecken, woran sie Freude hatten.

Anschließend entschied sich jedes Kind für einen Bereich, den es während der kommenden Tage intensiver kennenlernen und gemeinsam mit seiner Gruppe weiterentwickeln wollte.

Angehende Zauberer lernen die Tricks

Eine Woche mit einem gemeinsamen Ziel

Der rote Faden der gesamten Woche war von Anfang an klar:

Am Freitag öffnet sich die Manege.

Von Tag zu Tag entstanden die einzelnen Nummern. Ideen wurden ausprobiert, verändert, ergänzt oder auch wieder verworfen. Abläufe wurden geprobt und weiterentwickelt.

Dabei entstand die Aufführung nicht einfach nach einem fertigen Plan. Die Kinder konnten ihre eigenen Ideen einbringen und erleben, wie aus vielen einzelnen Gedanken Schritt für Schritt eine gemeinsame Zirkusshow wurde.

Genau darin liegt für uns ein wichtiger Teil solcher Ferienspiele: Kinder erleben, dass ihr eigener Beitrag wichtig ist – und dass etwas Großes entstehen kann, wenn viele unterschiedliche Menschen gemeinsam daran arbeiten.

Darf nicht fehlen – Stockbrot

14 Jugendliche übernehmen Verantwortung

Eine besondere Rolle spielten auch in diesem Jahr die Jugendlichen aus der Jugendarbeit der Gemeinde Breuna.

14 Jugendliche begleiteten die Kinder durch die Woche. Einige waren bereits bei früheren Ferienspielen dabei, andere übernahmen diese Aufgabe zum ersten Mal.

Doch Betreuerin oder Betreuer bei einer solchen Woche wird man nicht einfach nebenbei.

Bereits lange vor Beginn der Ferienspiele traf sich das Team zu zahlreichen Vorbereitungsterminen. Immer drei bis vier Jugendliche beschäftigten sich besonders intensiv mit einem der Zirkusbereiche, entwickelten Ideen, probierten Übungen aus und bereiteten sich gleichzeitig auf ihre Rolle in der Betreuung der Kinder vor.

So steckt hinter fünf Tagen Ferienspiele eine ganze Menge Arbeit, die bereits viele Wochen vorher beginnt.

Für uns ist genau diese Einbindung der Jugendlichen ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit in Breuna. Sie dürfen Verantwortung übernehmen, ihre Fähigkeiten entdecken und erleben, dass ihnen etwas zugetraut wird.

Unsere Clowns

Wenn aus Lampenfieber Mut wird

Am Freitag war es schließlich so weit.

Rund 100 Eltern, Familienangehörige und Gäste kamen in die Mehrzweckhalle Wettesingen und nahmen rund um die Manege Platz.

Und dann passiert bei einer solchen Zirkuswoche jedes Mal dieser eine besondere Moment.

Kinder stehen hinter dem Vorhang oder am Rand der Manege. Sie wissen, dass dort draußen viele Menschen auf sie warten. Man sieht die Aufregung, manchmal auch das Lampenfieber.

Und trotzdem gehen sie los.

Sie betreten die Manege.

Vielleicht klappt nicht alles genauso wie bei der letzten Probe. Vielleicht zittert die Hand beim Zaubertrick ein wenig oder eine Bewegung funktioniert plötzlich anders als gedacht.

Aber das spielt keine Rolle.

Denn in diesem Moment erleben Kinder etwas viel Wichtigeres: Ich hatte Angst – und ich habe es trotzdem gemacht.

Für uns ist das einer der stärksten Momente einer Zirkuswoche.

Nach dem erfolgreichen Auftritt

Sechs Jahre Ferienspiele in Breuna

Seit mittlerweile sechs Jahren gestalten wir gemeinsam mit der Gemeinde Breuna Ferienspiele für Kinder.

In diesen Jahren sind viele unterschiedliche Themen, Geschichten und Abenteuer entstanden. Gleichzeitig ist eine Zusammenarbeit gewachsen, bei der Kinder- und Jugendarbeit nicht nur auf dem Papier eine Rolle spielt.

Dass die Jugendarbeit in der Gemeinde einen hohen Stellenwert besitzt, zeigt sich auch daran, welche personellen, organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten dafür geschaffen werden.

Unser Dank gilt deshalb Bürgermeister Jens Wiegand, der diese Arbeit seit Jahren unterstützt und ermöglicht.

Und natürlich gehört zu solchen Ferienspielen auch jemand, der dafür sorgt, dass im Hintergrund alles funktioniert. Deshalb geht ein ebenso großes Dankeschön an Dieter Ebert, der sich auch in diesem Jahr um die komplette Logistik rund um die Ferienspiele gekümmert hat.

Schminken vor dem großen Auftritt

Manege frei – für Mut, Gemeinschaft und ein bisschen Magie

Am Ende der Woche blieb weit mehr als eine gelungene Zirkusaufführung.

60 Kinder hatten Neues ausprobiert, eigene Ideen entwickelt und gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet. 14 Jugendliche hatten Verantwortung übernommen und eine Woche lang Kinder begleitet. Und aus einer Mehrzweckhalle war für einige Tage ein Ort geworden, an dem Jongleure, Zauberer, Clowns, Akrobaten und Moderatorinnen ihre eigene kleine Zirkuswelt erschaffen konnten.

Zauberer unter sich

Und als am Freitag der letzte Applaus verklungen war, blieb vor allem ein Gedanke:

Manchmal braucht es nur ein wenig Lampenfieber, eine Manege und den Mut, hineinzugehen.

Inhaltsverzeichnis

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Zwischen Tipis und Trommeln entsteht eine eigene Welt naturverbunden, kreativ und voller Bewegungsfreude. Unser Indianerlager bringt Kinder in Kontakt mit handwerklichen Traditionen, uralten Spielen und dem Zauber gemeinsamer Rituale.


🎨 Kreativstationen:

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🏹 Aktion & Bewegung:

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Und so fühlen sich die Kinder nach einem Tag im Camp – mit neuen Geschichten, echtem Stolz und einem Lächeln im Gesicht.

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