Eine echte Burg, selbst gestaltete Schilde, geschnitzte Bögen und spannende Prüfungen: Bei den Ferienspielen Allendorf verwandelte sich die Burg Nordeck für eine Woche in eine lebendige Ritterwelt.
Die Ferienspiele Allendorf beginnen auf einer echten Burg
Schon der Veranstaltungsort machte diese Ferienwoche zu etwas Besonderem. Zwischen alten Mauern, verwinkelten Höfen und historischen Gebäuden konnten die Kinder unmittelbar in die Welt des Mittelalters eintauchen.
Aus der Burg Nordeck wurde eine Ritterakademie, in der nicht nur Geschicklichkeit und Mut gefragt waren. Auch Fantasie, Zusammenarbeit, Ausdauer und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander gehörten zur Ausbildung der jungen Ritterinnen und Ritter.
Beim Keulenkampf ging es hoch her
Ein eigenes Wappen für jedes Kind
Zu einer echten Ritterausrüstung gehört natürlich ein persönliches Schild. Zunächst zeichneten die Kinder ihre Ideen auf Papier und überlegten, welche Farben und Symbole zu ihnen passen.
Anschließend wurden die Schilde sorgfältig bemalt. So entstand Stück für Stück ein ganz persönliches Wappen, das die Kinder durch die gemeinsame Woche begleitete.
Beim eigenen Wappen waren Fantasie und Kreativität gefragt.
Mit dem Schnitzmesser zum eigenen Bogen
Ein besonderer Teil der Ritterausbildung war der Bau eines eigenen Bogens. Die Kinder suchten geeignete Äste aus und bearbeiteten sie Schritt für Schritt mit dem Schnitzmesser.
Dabei waren Geduld, Konzentration und ein sorgfältiger Umgang mit dem Werkzeug gefragt. Nach und nach entstanden ganz persönliche Bögen, die natürlich auch ausprobiert werden durften.
Für viele Kinder war es ein besonderer Moment, mit etwas zu üben, das sie zuvor selbst hergestellt hatten.
Ritterliche Prüfungen mit Schwert und Schild
Natürlich durfte auch das Training nicht fehlen. Bei unterschiedlichen Ritterspielen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Mit Übungsschwertern und Schilden wurden Bewegungen ausprobiert, Ziele getroffen und kleine Herausforderungen gemeistert. Besonders viel Freude bereitete das Luftballonduell, bei dem Konzentration, Schnelligkeit und ein wenig Taktik gefragt waren.
Dabei ging es jedoch nicht darum, besser als die anderen zu sein. Vielmehr konnten die Kinder ihre eigenen Fähigkeiten entdecken, Neues ausprobieren und gemeinsam Spaß haben.
Geschick, Schnelligkeit und Taktik, beim Schwertkampf braucht man alles
Abenteuer außerhalb der Burgmauern
Auch der Wald rund um die Burg wurde zum Teil der mittelalterlichen Erlebniswelt. Zwischen Ästen und Blättern entstanden kleine Hütten und Verstecke.
Die Kinder bauten gemeinsam, suchten geeignete Materialien und entwickelten ihre eigenen Ideen. Aus einigen Ästen wurde so innerhalb kurzer Zeit ein geschützter Platz, der sofort erobert und bespielt wurde.
Gerade diese freien Momente zeigten, wie wenig Kinder benötigen, um mit Fantasie ihre eigene Welt entstehen zu lassen.
Auch Hüttenbau im Wald will gerlernt sein
Der feierliche Ritterschlag
Am Ende der gemeinsamen Woche wartete der Höhepunkt der Ritterausbildung. In einer feierlichen Zeremonie wurden die Kinder in den Ritterstand erhoben.
Beim Ritterschlag wurde noch einmal deutlich, dass es nicht nur auf Kraft und Geschicklichkeit ankommt. Auch Mut, Hilfsbereitschaft, Fairness und der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft gehören zu den Tugenden echter Ritterinnen und Ritter.
So verließen die Kinder die Burg Nordeck nicht nur mit ihren selbst gestalteten Schilden und Bögen, sondern auch mit vielen gemeinsamen Erinnerungen an eine besondere Ferienwoche.
Eine besondere Ferienwoche in Allendorf
Die Burg Nordeck bot den perfekten Rahmen für eine Woche voller Geschichten, Bewegung, Handwerk und gemeinsamer Erlebnisse.
Wir bedanken uns bei der Stadt Allendorf und allen Beteiligten, die diese Ferienspiele ermöglicht haben. Vor allem aber danken wir den Kindern, die die alten Mauern mit ihrem Lachen, ihren Ideen und ihrer Begeisterung wieder zum Leben erweckt haben.




